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Nikkei-Index : Neue Virus-Variante entmutigt Anleger in Asien

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Am Freitag, den 26. November: Der Nikkei-Index wird an der Tokioter Börse angezeigt. Bild: EPA

Am Montag starten die wichtigsten asiatischen Indizes im frühen Handel im Minus. Die Verunsicherung über die Virusvariante Omikron hält an.

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          Die Anleger haben sich zu Wochenauftakt aus den asiatischen Märkten zurückgezogen. Das Auftauchen der Omikron-Virusvariante verunsicherte die Börsianer, da noch unklar ist, welche Auswirkungen die Corona-Mutante auf die wirtschaftliche Erholung und die Straffungspläne der Zentralbanken hat. „Die Nachrichten über Omikron machen deutlich, dass die Zentralbanken und Regierungen bei der Abschaffung wirtschaftlicher Unterstützung und Anreize vorsichtig vorgehen müssen“, heißt es von Craig James, Chefökonom beim Vermögensverwalter CommSec.

          Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 0,5 Prozent tiefer bei 28.610 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index sank um 0,9 Prozent und lag bei 1967 Punkten. Die Börse in Schanghai lag unverändert. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Schanghai und Shenzen verlor 0,2 Prozent.

          Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar 0,4 Prozent auf 113,71 Yen und gab 0,2 Prozent auf 6,3823 Yuan nach. Zur Schweizer Währung notierte er 0,2 Prozent höher bei 0,9255 Franken. Parallel dazu fiel der Euro um 0,3 Prozent auf 1,1279 Dollar und notierte kaum verändert bei 1,0441 Franken. Das Pfund Sterling stagnierte bei 1,3334 Dollar.

          NIKKEI

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