FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Anleihen für einen guten Zweck :
Warum verfehlte Klimaziele eine gute Nachricht sein können

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Schon seit 1994 am Netz: Enels Photovoltaikanlage Serre Persano
Schon seit 1994 am Netz: Enels Photovoltaikanlage Serre PersanoImago

Der italienische Konzern Enel bricht seine Versprechen und zahlt mehr Zinsen. So können Nachhaltigkeits-Bonds glaubwürdiger werden.

Grüne und nachhaltige Anleihen sind ein großes Thema, aber auch der damit verbundene Waschvorgang – also Tricksereien unter dem Stichwort „Green Washing“. Nun hat ein wichtiger Emittent gezeigt, dass er es ernst meint. Der italienische Stromproduzent Enel zahlt den Anlegern wie vereinbart höhere Zinsen, weil er seine versprochenen Zielvorgaben verpasst hat. Das klingt zunächst wie eine schlechte Nachricht. Doch viele Investoren sind überzeugt, dass damit die Glaubwürdigkeit dieser Finanzinstrumente steigt.

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