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Geringere Inflationsrate : So hält Frankreich die Preise niedrig

Ein Läufer in Paris Bild: dpa

„Wir sind das einzige Land in der Eurozone, das den Anstieg von Gas- und Elektrizitätspreisen antizipiert hat“, rühmt sich die französische Regierung. In puncto Teuerungsrate zeigt ihr Kurs durchaus Wirkung.

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          Während die Inflationsrate in Deutschland und im Euroraum die 10-Prozent-Marke geknackt hat, ist sie in Frankreich den zweiten Monat in Folge gesunken. Nach erster Schätzung des nationalen Statistikamts Insee sank sie im September auf 5,6 Prozent. Im August waren die Verbraucherpreise um 5,9 Prozent und im Juli um 6,1 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum Rest der Eurozone sind das sehr niedrige Werte, selbst wenn man die etwas höheren Zahlen der europäischen Statistikbehörde Eurostat betrachtet.

          Niklas Záboji
          Wirtschaftskorrespondent in Paris

          Zwar beschleunigte sich auch in Frankreich der Anstieg der Nahrungsmittelpreise, der von 7,9 Prozent im August auf 9,9 Prozent im September zulegte. Das wurde aber überkompensiert vom verlangsamten Anstieg der Energiepreise, der von 22,7 auf 17,8 Prozent zurückging. Die Energiepreise seien sogar den dritten Monat in Folge gesunken, schrieb Insee. Ursächlich seien gesunkene Preise für Mineralölerzeugnisse. Auch einige tourismusbezogene Dienstleistungen hätten sich saisonbedingt verbilligt.

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