Börsenmantel blieb leer : Weltgrößter SPAC gibt auf

Zwei Jahre suchte das Übernahmevehikel Pershing Square Tontine nach einem Übernahmeobjekt – vergeblich. Zwar soll es Möglichkeiten gegeben haben, den Mantel zu füllen. Aber keines genügte den Ansprüchen des Vorstands, heißt es.
Das größte börsennotierte Übernahmevehikel der Welt gibt die Suche nach einem Kaufobjekt auf und vier Milliarden Dollar an die Investoren zurück. Der Hedgefonds-Manager Bill Ackman, der Pershing Square Tontine (PSTH) initiiert hatte, räumte in der Nacht zum Dienstag ein, er habe kein Unternehmen gefunden, das den Qualitäts- und Rendite-Kriterien von PSTH entsprochen hätte. Special Purpose Acquisition Companies (SPACs) wie Pershing Square Tontine haben nach ihrem Börsengang zwei Jahre Zeit, ein Übernahmeobjekt zu finden, das sie mit dem Geld ihrer Investoren kaufen können. PSTH war im Juli 2020, mitten im SPAC-Boom, an die New Yorker Börse gegangen.





