Zweifelhafte Analysen : Prozessfinanzierer Burford beklagt Marktmanipulation

Vorgetäuschte Verkäufe könnten den Aktienkurs des Prozessfinanzierers Burford zum Absturz gebracht haben. Involviert ist wieder der Leerverkäufer Muddy Waters, bekannt von ähnlichen Vorfällen bei Groupe Casino und der deutschen Ströer.
Der angeschlagene amerikanische Prozessfinanzier Burford Capital wehrt sich gegen die Angriffe des Leerverkäufers Muddy Waters. Burford spricht von „Marktmanipulation“. In einer Mitteilung an die Londoner Börse LSE argumentiert der Prozessfinanzierer, eine „forensische Untersuchung“ der Handelsdaten vom 6. August (an diesem Tag veröffentlichte Muddy Waters per Twitter seine vernichtenden Kommentare) und 7. August zeige „illegale Aktivitäten“. In London wird spekuliert, dass eine Schadenersatzklage vorbereitet wird. Das Unternehmen wollte das am Montag noch nicht bestätigen.





