Geldeinlagen der Kommunen :
Kemmer ärgert Kämmerer

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Vor einem Jahr hatte die Deutsche Bank der Stadt Pforzheim 7,7 Millionen Euro gezahlt, um Verluste aus spekulativen Zinsgeschäften auszugleichen.
Vor einem Jahr hatte die Deutsche Bank der Stadt Pforzheim 7,7 Millionen Euro gezahlt, um Verluste aus spekulativen Zinsgeschäften auszugleichen.dpa

Wohin mit dem ganzen Geld? Ab Oktober stehen Kommunen vor einem Problem. Denn private Banken schützen dann keine Einlagen der Kommunen mehr. Die Kämmerer sind sauer.

Die für die Finanzen deutscher Kommunen zuständigen Kämmerer stellen sich derzeit eine Frage: Wohin mit dem Geld? Denn am 1. Oktober tritt die Reform der Einlagensicherung der privaten Banken in Kraft. Deren Bundesverband deutscher Banken (BdB) hat unter Federführung seines Hauptgeschäftsführers Michael Kemmer im Frühjahr die freiwillige Einlagensicherung neu aufgestellt – mit dem Ergebnis: Die Einlagen von Bund, Ländern und Kommunen sowie bankähnlichen Einrichtungen wie Wertpapierhäusern oder Finanzinstituten werden nicht mehr geschützt.

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