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Angeblich höheres Gebot : Osram-Kurs im Aufwind

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Wer kriegt am Ende die Leuchtmittel? Bild: dpa

Nächste Runde im Bieterwettstreit um Osram: Angeblich wollen die Finanzinvestoren Bain und Carlyle noch eine Schippe drauflegen.

          Die Finanzinvestoren Bain Capital und Carlyle erwägen angeblich eine Erhöhung ihres Angebots für den Lichtkonzern Osram , sollte der österreichische Chipkonzern AMS auch formal ein Gebot vorlegen. Die beiden Finanzinvestoren beratschlagten einen solchen Schritt derzeit mit Beratern sowie finanzierenden Banken, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen. Eine Entscheidung gebe es noch nicht.

          Der Aktienkurs reagiert vor Börsenöffnung. Auf der Handelsplattform Tradegate, üblicherweise der zweitgrößte Handelsplatz für an Osram-Aktien gehandelt wird, drehte der Kurs ins Plus. Osram notieren dort mit leichten Aufschlägen aktuell bei 35,39 Euro.

          Am Vortag gab der Kurs um 1,3 Prozent nach, nachdem sich die Gewerkschaft IG Metall gegen eine Übernahme durch AMS ausgesprochen hatte. Bain und Carlyle bieten aktuell 35 Euro je Osram-Aktie. AMS will 38,50 Euro zahlen. Derzeit verhindert eine Stillhaltevereinbarung mit Osram, dass die Österreicher ihr Angebot offiziell vorlegen können. Es gilt aber als wahrscheinlich, das Osram diese Vereinbarung, die ein AMS-Gebot bis 2020 ausschließt, noch in dieser Woche aufheben wird, um das Risiko möglicher Aktionärsklagen zu senken.

          OSRAM LICHT AG NA O.N.

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          Bain und Carlyle prüfen den Kreisen zufolge auch, ob eine Erhöhung in Richtung oder auf das Niveau des AMS-Gebots ausreichend sei, um die Osram-Aktionäre zu überzeugen. AMS sowie die beiden Finanzinvestoren wollten die Informationen Bloomberg zufolge nicht kommentieren.

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