Branchengipfel : Die Banken wollen von der Regierung endlich Taten sehen

„Hoffnung ersetzt keinen Zukunftsplan“: Auf dem Bankengipfel fordern Spitzenbanker wie Christian Sewing und Ulrich Reuter klare Reformen von der Regierung. Die Geduld von Investoren sei begrenzt, die Aufbruchstimmung drohe zu verpuffen.
Nach dem Antritt der neuen Bundesregierung im Mai ging eine Aufbruchstimmung auch durch den Bankensektor. Von Sondervermögen und wirtschaftlichen Stützungsmaßnahmen versprachen sich die Institute auch einen Schub für die Kreditvergabe. Nur konkret passiert ist in der CDU-SPD-Koalition seitdem wenig, vom Streit um die gescheiterte Wahl von Frauke Brosius-Gersdorf zur Richterin am Bundesverfassungsgericht mal abgesehen. Die Geduld der Bankenvertreter neigt sich dem Ende zu – so der Tenor zum Auftakt des Handelsblatt-Bankengipfels in Frankfurt.


