FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Peso bricht ein :
Argentiniens ewige Vertrauenskrise

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São Paulo
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Ein argentinischer Gewürzhändler sichert seinen Stand gegen Corona.
Ein argentinischer Gewürzhändler sichert seinen Stand gegen Corona.Reuters

Argentiniens wirtschaftliche Situation weckt wenig Vertrauen: Selbst bei der eigenen Bevölkerung, deren Nachfrage nach Dollar einmal mehr gebremst werden muss.

Das dringendste Problem Argentiniens sei, die Wirtschaft zu beruhigen, sagte Argentiniens Finanzminister Martín Guzmán in dieser Woche vor dem Kongress. Dort präsentierte er den Voranschlag für das kommende Jahr. Und der sieht gar nicht so katastrophal aus: Ein Wachstum von 5,5 Prozent schwebt der Regierung vor, ein Dollarkurs um 100 Peso und eine Inflation von 29 Prozent. Zudem will die Regierung das Haushaltsdefizit von 10 auf 4,5 Prozent senken. Wie sie das bewerkstelligen will, bleibt offen. Guzmán selbst sagte, dass es vor dem Hintergrund des unsicheren internationalen Kontextes bisher nicht möglich war, einen Wirtschaftsplan aufzuzeichnen.

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