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Brexit : Schwindende Chancen

Gute Miene zum bösen Spiel: Tusk und Johnson Ende September in New York Bild: EPA

Das Verhalten der Briten macht einen ungeregelten Brexit immer wahrscheinlicher. Besonders EU-Ratspräsident Donald Tusk ist verärgert über Johnsons „blödes Spiel mit dem Schwarzen Peter“.

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          Es hat am Mittwoch im Brexit-Streit die Ruhe nach und vermutlich auch vor dem Sturm geherrscht. Die „technischen“ Gespräche der Unterhändler wurden unterbrochen. Tief sitzen die Irritationen nach den jüngsten Indiskretionen und gegenseitigen Vorhaltungen. Drei Wochen vor dem für den EU-Austritt des Vereinigten Königreich geplanten Termin des 31. Oktober werden die Chancen auf eine Verständigung beiderseits des Ärmelkanals offenbar als gering eingeschätzt.

          Michael Stabenow

          Politischer Korrespondent für die Europäische Union, die Nato und die Beneluxländer.

          Es droht, was beide Seiten nach offiziellen Äußerungen tunlichst vermeiden wollen: ein ungeregelter Brexit, der nicht nur die Wirtschaft, vor allem auf den Britischen Inseln, in Mitleidenschaft zöge, sondern auch ein schlechtes Omen für die ohnehin anstehenden Verhandlungen über das künftige Verhältnis zwischen London und den 27 EU-Partnern wäre.

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