Nanotechnik : Raketenstart in der Nanowelt

Wie sollen nanometergroße U-Boote und Roboter eines Tages durch die Adern zu ihrem Zielort schwimmen? Amerikanische Wissenschaftler haben jetzt möglicherweise die Antwort gefunden.
Nanometergroße Roboter, die durch Blutgefäße oder Rohre schwimmen und dort zielgenau Arbeiten an Molekülen durchführen sollen, beflügeln seit Langem die Fantasien von Ingenieuren und wecken Hoffnungen von Medizinern. Allerdings ist die Frage, wie sich die winzigen Vehikel, wenn es sie eines Tages tatsächlich gibt, fortbewegen sollen noch ungelöst. Die Antwort könnte jetzt eine nur Mikrometer große Rakete geben. Das Gefährt wird von einem kontinuierlichen Strom aus Wasserstoffblasen angetrieben. Dieser Motor wurde von Ingenieuren der „University of California“ in San Diego so gebaut, dass er ohne zusätzlichen Treibstoff auskommt. Auf dem veröffentlichten Video erkennt man, wie die Rakete auf ihrem Weg durch Flüssigkeiten zielgenau Lasten in Nanometergröße transportiert („Journal of the American Chemical Society“, doi: 10.1021/ja210874s).





