Schlafforschung :
Schlafmangel - Krankheit ohne Definition

Von
Hildegard Kaulen
Lesezeit:
dpa

Chronische Belastungen und Schicksalsschläge begünstigen das Auftreten von Schlafstörungen, zeigt eine Studie. Wie viel Schlaf nötig ist, um erholt zu sein, weiß man indes noch nicht.

Jeder wünscht sich einen erholsamen Schlaf. Für viele Menschen bleibt dies allerdings nur ein Wunsch, weil sie trotz günstiger äußerer Umstände nicht ein- oder durchschlafen können. Die Internationale Klassifikation der Schlafstörungen listet 88 verschiedene Varianten. Viele sind die Folge einer Grunderkrankung, wie etwa einer Schlafapnoe, bei der die Atmung nachts kurzzeitig aussetzt, oder eines Restless-Leg-Syndroms, bei dem die Beine nachts einen unangenehmen Bewegungsdrang zeigen. Diese als Begleiterkrankungen auftretenden Schlafstörungen bessern sich in der Regel, wenn die Grunderkrankung behandelt wird.

FAZ

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