http://www.faz.net/-gzg-77pq4

Suche nach Camp-Ort : Blockupy kritisiert Frankfurt

  • Aktualisiert am

Blockupy-Demonstranten im Mai 2012 in Frankfurt. Bild: Schmitt, Felix

Das Blockupy-Bündnis beklagt sich bei der Stadt Frankfurt wegen der erfolglosen Suche nach einem Camp-Ort für die nächsten geplanten Aktionen im Frühjahr.

          Das Blockupy-Bündnis beklagt sich bei der Stadt Frankfurt wegen der erfolglosen Suche nach einem Camp-Ort für die nächsten geplanten Aktionen im Frühjahr. Die städtischen Ämter hätten sich reihum für nicht zuständig erklärt, kritisierte das Bündnis am Samstag in Frankfurt/Main. Wenn die Unterbringung von Fußballfans kein Problem sei, müsse sich die Stadt auch um diejenigen bemühen, die von ihrem Demonstrationsrecht Gebrauch machen wollten. „Unser Widerstand wird sich auch durch solche Schikanen nicht verhindern lassen“, sagte Roland Süß von Attac.

          Die Kapitalismuskritiker planen in der Bankenstadt am 1. Juni eine größere Kundgebung. Sie rechnen mit mehreren tausend Menschen, die schon vorher nach Frankfurt kommen und fordern ein zentrales Camp in der Stadt. Im vergangenen Jahr hatten bei den Protesten gegen Bankenmacht und Sparpolitik mehr als 20 000 Menschen friedlich demonstriert. Die Polizei riegelte die Innenstadt mehrere Tage lang ab. Die Stadt hatte erst alle Aktionen verboten. Nach Streit vor Gerichten musste eine Demonstration aber zugelassen werden.

          Weitere Themen

          Wir schaffen das Video-Seite öffnen

          Politischer Aschermittwoch : Wir schaffen das

          Bundeskanzlerin Angela Merkel hat beim politischen Aschermittwoch in Demmin die geplante Verteilung der Ministerien in einer möglichen neuen Bundesregierung verteidigt.

          Topmeldungen

          Demonstranten protestieren mit Anti-Rassismus-Bannern vor dem Reichstagsgebäude in Berlin gegen den Einzug der AfD in den Bundestag.

          Sonntagstrend : Die AfD ist im Osten fast so stark wie die Union

          Im Osten von der AfD längst überholt, fällt die SPD in der Wäh­ler­gunst auf einen historischen Tiefst­wert. Die Mehr­heit der Deut­schen kri­ti­siert den Um­gang der SPD-Spit­ze un­ter­ein­an­der als „un­an­stän­dig“.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.