Eintracht Frankfurt : Sensation unerwünscht

Die Eintracht geht selbstbewusst und mit einem fast kompletten Kader ins erste Pflichtspiel der Saison, in dem Illertissen eine lösbare Aufgabe zu sein scheint.
Die ersten personellen Entscheidungen sind gefallen - mit begrenztem Haltbarkeitsdatum freilich. Armin Veh, der Trainer von Eintracht Frankfurt, hat freimütig über seine Aufstellung im Pokalspiel am Sonntag gesprochen. „Ich mache daraus kein Geheimnis, weil ich darin keinen Sinn sehe“, sagte er in der Pressekonferenz vor dem Spiel in Augsburg (Sonntag, 18.30 Uhr) gegen den FV Illertissen. Der erfahrene Coach vermeidet auch bewusst die üblichen Floskeln, die Profitrainer vor Spielen gegen unterklassige Mannschaften gerne von sich geben. Er erwartet von seiner Mannschaft „Dominanz und einen Sieg“, sagt Veh ohne Umschweife. Und dies habe nun wirklich nichts mit Überheblichkeit zu tun. Die Eintracht sei nun mal gegen den bayerischen Viertligisten „haushoher Favorit“. Auch der Spielplatz, das Stadion des Bundesligakonkurrenten FC Augsburg, werde sicher kein Nachteil sein. Rund 2500 Frankfurter Anhänger werden die Mannschaft zum ersten Pflichtspiel begleiten und ziemlich sicher für Heimspielstimmung sorgen. „Womöglich aber ist es ein cleverer Schachzug vom Gegner, ausgerechnet in jenem Stadion zu spielen, in dem wir letzte Saison unser schlechteste Leistung gezeigt haben“, scherzte Veh. Beim FC Augsburg hatte die Eintracht 0:2 verloren.





