Sanktionen gegen Russland : Schnell noch eine Kalaschnikow

Auch der Kalaschnikow-Konzern ist von den amerikanischen Sanktionen gegen Russland betroffen. Die noch erhältlichen Sturmgewehre AK-47 verkaufen sich deshalb bestens.
Eigentlich sollen Sanktionen dazu führen, dass Waren nicht mehr ins Ausland verkauft werden. Manchmal erreichen sie allerdings das Gegenteil. Nachdem sich im Juli die Ukraine-Krise zuspitzte, verschärfte Obama die Sanktionen gegen Russland. Unter den Firmen, denen der Handel untersagt wurde, befand sich fortan auch der Kalaschnikow-Konzern, jene Waffenschmiede also, die das wohl bekannteste Sturmgewehr der Welt herstellt, die AK-47. Sie wurde zum Symbol der Sowjetarmee schlechthin, und nach ihrem Zusammenbruch zu einem weltweiten Exportschlager. Schätzungsweise gibt es bis zu 100 Millionen Exemplare des Gewehrs. Sein Bekanntheitsgrad hat der Waffe sogar einen Platz auf der Flagge von Moçambique und auf dem Wappen von Simbabwe beschert. Und auch wer in realiter noch nie eine Waffe in der Hand hatte, dürfte virtuell schon einmal eine AK-47 abgefeuert haben.





