Tony Nicklinson :
Locked-In-Patient gestorben

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Der Brite Tony Nicklinson kommunizierte durch Augenzwinkern mit der Außenwelt.
Der Brite Tony Nicklinson kommunizierte durch Augenzwinkern mit der Außenwelt.dapd

Er sei „lebendig in einem Albtraum gefangen“, hatte der gelähmte Brite Tony Nicklinson gesagt. Er litt an dem Locked-In-Syndrom. Seinen Kampf um Sterbehilfe verlor er vergangene Woche vor Gericht. Nun ist er gestorben.

Nach jahrelangem vergeblichen Kampf um Sterbehilfe ist ein schwer pflegebedürftiger und vom Hals hinab gelähmter Brite an einer Lungenentzündung und Nahrungsmangel gestorben. Der Achtundfünfzigjährige Tony Nicklinson sei in seinem Haus in der Grafschaft Wiltshire friedlich eingeschlafen, teilte seine Familie heute mit. Er habe schon länger an der Lungenentzündung gelitten, in den vergangenen Tagen habe sich sein Gesundheitszustand dramatisch verschlechtert. Sein Anwalt erklärte, Nicklinson habe seit der vergangenen Woche jegliches Essen verweigert.

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