Keltengrab von Herbertingen :
Das schwäbische Troja

Lesezeit:
In dem Grab entdeckten die Forscher auch dieses Goldgeschmeide mit einem reich verzierten Anhänger.
In dem Grab entdeckten die Forscher auch dieses Goldgeschmeide mit einem reich verzierten Anhänger.Felix Schmitt

Beinah wäre es von einem schwäbischen Bauern untergepflügt worden, nun legen Archäologen es mit Stachelschweinborsten frei: das Keltengrab von Herbertingen. Es ist etwa 2600 Jahre alt - und eine wahre Fundgrube für die Forscher.

Vorsichtig kratzt Joachim Lang mit einer Stachelschweinborste den dunklen Humus von einer Goldperle. Dann nimmt er den Spatel, trägt ein paar Textilfasern ab, nimmt zwei Pinsel, ganz vorsichtig, und präpariert das goldene Objekt frei. Lang arbeitet in einer Ludwigsburger Fabrikhalle an einer Sensation. Es ist ein 2600 Jahre altes Grab aus der Hallstattzeit (800 bis 450 vor Christus). 80 Tonnen wiegt das Grab. 3,60 mal 4,50 Meter maß die Eichenholz-Grabkammer, als die keltische Fürstin dort bestattet wurde - etwa 590 Jahre vor Christus.

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.
Empfehlungen
Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Bundesfreiwilligendienstleistende/n (m/w/d) ab 2026
Klinikum Landkreis Tuttlingen gGmbH
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Pflegefachkraft (m/w/d) mit Zusatzausbildung in Gerontopsychiatrie
Sozialservice-Gesellschaft des BRK GmbH, SeniorenWohnen Augsburg-Haunstetten
Zum Stellenmarkt