Übernahmeschlacht : Der neue Häuserkampf

Zwei Wohnungskonzerne liefern sich eine Übernahmeschlacht. Anleger können profitieren.
Die Börse pflegt zuweilen eine martialische Sprache: „Übernahmeschlacht“ ist so ein Ausdruck, der immer dann gewählt wird, wenn ein Unternehmen ein anderes gegen dessen Willen übernehmen will. Rolf Buch, der Vorstandsvorsitzende des größten deutschen Wohnungskonzerns Vonovia, würde den Begriff zwar selbst nie in den Mund nehmen, aber am vergangenen Mittwoch hat der friedlich wirkende Mann mit dem schütteren Haar die größte Übernahmeschlacht begonnen, die Deutschland seit Jahren gesehen hat: Der Dax-Konzern Vonovia (noch bis vor kurzem unter dem Namen „Deutsche Annington“ bekannt) will sich mit dem zweitgrößten Wohnungsunternehmen des Landes, Deutsche Wohnen mit Namen, zusammenschließen. Dort aber hat man dazu erkennbar keine Lust. Was die Sache kompliziert macht. Und aufregend für Aktionäre und Mieter. Alle wollen wissen: Was kommt da auf uns zu?





