Private Altersvorsorge : Wie sinnvoll ist die Pflicht zur Leibrente

In Berlin wird die Zukunft der privaten Altersvorsorge verhandelt. Versicherer erleben starken Gegenwind aus der Politik - insbesondere im Hinblick auf lebenslange Rentenzahlungen.
Als vor zwei Jahrzehnten die Weichen für die künftige Altersvorsorge gestellt wurden, hatten zwei Grundentscheidungen einen dauerhaften Einfluss: Der damalige Bundessozialminister Walter Riester wollte die nach ihm benannte private Rente gemäß der Bauart der gesetzlichen Rentenversicherung gestalten. Ihre Beiträge sollten also garantiert sein und von Rentenbeginn an monatlich ausgezahlt werden. Beide Prioritäten begünstigten eine Branche, die sich genau auf Garantien und auf Leibrente spezialisiert hat: die Versicherungswirtschaft.
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