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Private Altersvorsorge :
Ist die Riester-Rente gescheitert?

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Walter Riester hat als Sozialminister die nach ihm benannte Rente als private Ergänzung zur bisherigen staatlichen Altersversorge initiiert.
Walter Riester hat als Sozialminister die nach ihm benannte Rente als private Ergänzung zur bisherigen staatlichen Altersversorge initiiert.dpa

Zu teuer, zu kompliziert, kaum Rendite: Die Riester-Rente gerät in Verruf. Zu Unrecht. Eine Ehrenrettung.

1. Vorwurf: Die Riester-Rente lohnt sich nur für Menschen, die ein biblisches Alter erreichen.

Dieser Vorwurf wird schon lange erhoben, ertönt aber jetzt wegen der niedrigen Zinsen verstärkt. Für die Vergangenheit stimmte er nicht. Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung hat mehr als 1000 echte Riester-Verträge analysiert, die sich in der Auszahlphase befinden. Es hat sowohl Fondssparpläne wie Versicherungen berücksichtigt. Danach betrug die Durchschnittsrendite auf das vom Sparer eingezahlte Kapital nach Steuern 3,6 Prozent. Im schlechtesten Fall waren es 2,3 Prozent, im besten 7,5 Prozent.

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