Unisex-Tarife : Krankenversicherer hübschen Policen auf

Die Unisex-Tarife erlauben es der Branche, ihre Verträge zu verbessern. Marktführer Debeka will befristet alle Antragsteller aufnehmen.
Die privaten Krankenversicherer (PKV) nutzen die Einführung der Unisex-Tarife, um ihre Vertragsbedingungen zu verbessern. Mit den neuen Policen, die vom 21. Dezember an nicht mehr zwischen Männern und Frauen unterscheiden dürfen, werden viele Anbieter den Leistungsumfang vergrößern. So erhöhen die meisten Anbieter die Stundenzahl für eine ambulante Psychotherapie von häufig 30 Stunden auf mindestens 50. Auch bei Suchterkrankungen werden drei zulässige Entgiftungskuren zum Standard. Zuvor war oft eine Kur üblich. Und aus den geschlossenen Katalogen der Hilfsmittel, die erstattet werden, machen die meisten Anbieter offene Kataloge.
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