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Das liebe Geld :
Eine kleine Geschichte der Geldfälschung

Von
Hanno Beck
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Ein falscher 300-Euro-Schein (oben) sowie eine Fälschung der neuen 50-Euro-Serie.
Ein falscher 300-Euro-Schein (oben) sowie eine Fälschung der neuen 50-Euro-Serie.dpa

Seit es Geld gibt, wird es gefälscht. Am niederträchtigsten gingen die Nationalsozialisten zu Werke.

Der Auftrag, den Alfred Naujocks 1940 erhielt, war speziell, aber Naujocks war stets ein Mann für spezielle Aufträge gewesen. Bereits mit 20 Jahren trat er in die SS ein, machte dort rasch Karriere als brutaler und skrupelloser – ergo: talentierter – Terrorist. Naujocks hatte schon ein Jahr zuvor Weltgeschichte geschrieben: Als er mit einigen SS-Männern einen Scheinüberfall auf den Sender Gleiwitz startete, lieferte er dem nationalsozialistischen Regime den Vorwand für den Einmarsch in Polen. Auch der Auftrag, den Naujocks 1940 annahm, war kriegswichtig. Er musste Papier herstellen, er brauchte Druckfarben, Maler, Drucker, Lithografen, Graveure, Schriftsetzer und Bankexperten. Er sollte nämlich Geld fälschen.

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