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Börse Mailand :
Wenn Glücksspiele die Kurse antreiben

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Mehr Licht als Schatten: Abendstimmung an Mailands Börse
Mehr Licht als Schatten: Abendstimmung an Mailands BörseREUTERS

Der italienische Anbieter Lottomatica steigt zur Freude der Anleger in Spanien groß ein. Zudem legen die Banken und der Chiphersteller ST Microelectronics zweistellig zu.

Manche halten die Börse ja für ein großes Glücksspiel. Noch so viel Expertise könne den Umstand nicht aufwiegen, dass es ohne die Gunst des Schicksals einfach nicht gehe, heißt es. Wie dem auch sei, das Glücksspiel kann auch die Börse brauchen, zum Beispiel der italienische Anbieter Lottomatica. Er kam im Mai 2023 mit einem Emissionsvolumen von 600 Millionen Euro und einem Ausgabepreis von neun Euro an die Börse. Es handelt sich um eine klassische „public company“, wie man in Italien auf Englisch sagt, und damit um ein Unternehmen mit sehr hohem Streubesitz. Der ehemalige Mehrheitseigentümer, der US-Finanzinvestor Apollo Global Management, hat seine Beteiligung schrittweise abgebaut und sich im Juni 2025 vollständig aus der Gesellschaft zurückgezogen; heute ist Fidelity mit neun Prozent der größte Aktionär.

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