Kosmologie :
Ein klares Echo vom Urknall

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Illustration des Weltraumteleskops Planck der Esa: Missionsbeginn: Mai 2009, Missionsende: Herbst 2013
Illustration des Weltraumteleskops Planck der Esa: Missionsbeginn: Mai 2009, Missionsende: Herbst 2013Foto Esa/Nasa

Das Weltraumteleskop Planck hat das Echo des Urknalls präzise vermessen. Entstanden ist das schärfste Abbild des jungen Universums. Die Daten bestätigen die Theorie, werfen aber auch eine Menge Fragen auf.

Das Wissen über die Frühgeschichte unseres Universums steckt in einer ovalen Himmelskarte, die ein buntes Fleckenmuster ziert. Denn in der Farbe und der Position jedes einzelnen Flecks spiegelt sich der Zustand des Kosmos, als dieser ein Alter von einigen hunderttausend Jahren erreicht und sich stark abgekühlt hatte. Aber das bunte Abbild des noch jungen Kosmos, das auf Daten des europäischen Weltraumteleskops Planck beruht, verrät weitaus mehr: Die Astronomen können daraus entnehmen, wie alt das Universums ist, wie es sich von seiner Entstehung bis zum heutigen Tag entwickelt hat und aus welchen Bestandteilen es sich zusammensetzt. „Wir sehen nun ein perfektes Universum, das mit wenigen Abweichungen den theoretischen Modellen entspricht“, sagte der Astrophysiker George Efstathiou von der University of Cambridge bei der Präsentation der jüngsten Himmelskarten in Paris. Tatsächlich decken sich die neuen Ergebnisse, die zeitgleich im Netz in 29 Fachartikeln publiziert wurden, im Wesentlichen mit den Erkenntnissen aus früheren Missionen, die eine ähnliche Aufgabe verfolgten wie Planck. Nur, dass das Bild vom frühen Universum nun noch klarer geworden ist.

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Laura Fräulin
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