Säureblocker für den Magen : Nicht alle Spei-Babys brauchen Medikamente

Säuglinge spucken oder schreien viel – und Kinderärzte verordnen immer häufiger Säureblocker für den Magen. Doch das kann Folgen haben.
Im Englischen sind sie die „Happy Spitter“, im Deutschen hieß es schon früher: „Speikinder sind Gedeihkinder“. Der Volksmund lehrt – und dies entspricht auch medizinischem Wissen -, dass sich längst nicht jedes „Spuckkind“ schlecht entwickelt. Gleichwohl wird eine solche Situation immer öfter als Krankheit missdeutet. Dabei ist es gerade im ersten halben Jahr durchaus nicht pathologisch, wenn Speisebrei durch den Schließmuskel zwischen Speiseröhre und Mageneingang wieder nach oben gelangt. Erst dann, wenn dies zum Beispiel mit pathologischen Entzündungen der Speiseröhrenschleimhaut einhergeht oder die Kinder sich nicht gut entwickeln, spricht man von einer gastroösophagealen Refluxerkrankung oder GERD.





