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Showdown in Frankreich : Die Trilogie des Schreckens bei der Tour

Heiße Duelle in dünner Luft: Das Peloton der Tour de France 2011 bewältigt den Anstieg zum Col du Galibier. Bild: Imago

Nun geht es für das Peloton in die Alpen. Dort wartet eine dreifache Tortur. Es ist ein Herzschlagfinale, das diese Tour de France zur spannendsten und spektakulärsten seit vielen Jahren macht. Und ein Deutscher ist mittendrin.

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          Eine hochalpine Herausforderung, eine Trilogie des Grauens. Drei Alpenetappen in Serie. Dreimal Hochgebirge. An diesem Donnerstag (11.25 Uhr im F.A.Z.-LIveticker zur Tour de France): 208 Kilometer über den Col de Vars, 2109 Meter hoch, den Izoard, 2360 Meter, den Galibier, 2642 Meter. Freitag: 126,5 Kilometer über den Iseran, 2764 Meter hoch. Samstag: Showdown mit einer Monsteretappe über 130 Kilometer und einem Anstieg zum Ziel in Val Thorens mit einer Länge von 33 Kilometern und einer Höhendifferenz von fast 2000 Metern – der Mount Everest dieser Tour de France. Wer auf 2365 Meter Höhe in Val Thorens als Erster die Ziellinie erreicht, wird mit großer Wahrscheinlichkeit auch Gewinner der Frankreich-Rundfahrt sein.

          Michael Eder

          Sportredakteur.

          Am Samstagabend, voraussichtliche Zielankunft gegen 17.30 Uhr, steht in jedem Fall fest, wer das Gelbe Trikot nach Paris tragen und dort als Sieger der 106. Tour de France in die Geschichte des Radsports eingehen wird. Die abschließende Etappe am Sonntag ist für den Mann in Gelb nur noch Schaulaufen. Er wird dann nicht mehr attackiert, so will es die Tradition.

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