Nach seinem Tour-Sieg 2019 fiel Egan Bernal in eine tiefe Krise. Unerklärbare Rückenprobleme plagten den Kolumbianer. Und die Last, gewinnen zu müssen. Mit dem Triumph beim Giro d’Italia 2021 ist das alles vergessen.
Egan Bernal wird seiner Favoritenrolle gerecht und gewinnt den 104. Giro d’Italia. Auch eine kurzzeitige Schwächephase kann den Kolumbianer auf dem Weg zu seinem zweiten Grand-Tour-Sieg nicht bremsen.
Gut 30 Kilometer Zeitfahren trennen den kolumbianischen Radstar Egan Bernal vom Triumph beim 104. Giro d’Italia. Der Ineos-Kapitän wird auf der vorletzten Etappe mit drei schweren Anstiegen Zweiter.
Simon Yates hat die 19. Etappe des Giro d’Italia gewonnen. Der Brite setzte sich am Schlussanstieg früh von der Konkurrenz ab. Egan Bernal schien zunächst wieder zu schwächen, festigte das Rosa Trikot schließlich doch souverän.
Daniel Martin setzt sich auf dem schweren Teilstück von Canazei nach Sega di Ala durch. Bernal muss bei einer Tempoverschärfung abreißen lassen – nur drei Kilometer vor dem Ziel.
Bei der bislang schwersten Bergankunft des Giro d’Italia hängt Egan Bernal wieder einmal alle Favoriten ab – auch Emanuel Buchmann, der jedoch den Rückstand in Grenzen hält.
„Ich habe dafür viel geopfert“: Bei der Tour de France war Egan Bernal tief gefallen. Beim Giro d’Italia zeigt der Kolumbianer wieder, was er kann. Schmerzen sind dabei sein stetiger Begleiter.
Dank guter Tempoarbeit des Bora-Teams kann Radstar Peter Sagan auf der zehnten Etappe des Giro d’Italia den Massensprint von vorne gewinnen.
Der kolumbianische Radrennfahrer Egan Bernal setzt sich auf der Schotterpiste des Skigebiets Campo Felice als Solist durch und übernimmt die Führung in der Gesamtwertung.
Der Giro d’Italia ist der Stolz einer ganzen Nation – doch viele Topfahrer sehen die Rundfahrt nur als zweite Wahl. Daran ändert auch ein Dante-Zitat auf dem Rosa Trikot nichts.
Eine Zäsur für den Radsport: Die Dominanz des einstigen Super-Rennstalls Ineos ist dahin. Titelverteidiger Bernal muss seine Tour-Mission beenden. Was ist schiefgelaufen?
„Alles für Egan Bernal“ hieß das Motto beim Super-Rennstall Ineos. Doch der Plan geht nach hinten los. Nach sieben Toursiegen in den letzten acht Jahren endet bei der Tour de France eine Ära.
Sieg für den freien Mann: Lennard Kämna fährt in Villard-de-Lans zum Etappensieg. Es ist die erfolgreiche Generalprobe für den nächsten Aufstieg beim Team Bora-hansgrohe.
Primoz Roglic oder Tadej Pogačar? Die dritte Tour-Woche wird zum Zweikampf der beiden Slowenen um das Gelbe Trikot. Ein ehemaliger Skispringer gegen einen Newcomer. Da kommen auch Zweifel auf.
Roglic verteidigt das Gelbe Trikot und kontrolliert mit seinem bärenstarken Jumbo-Visma-Team in den Bergen die Tour. Vorjahressieger Bernal bricht ein und verliert sieben Minuten.
Kolumbianer haben sich als feste Größe im Radsport etabliert. Doch der Erfolg lässt sich nicht einzig mit der hohen Bergkulisse erklären, in der die Rennfahrer aufwachsen.
Die Lokomotive ist nicht mehr unaufhaltsam: Bei der Tour de France geht es für das Team Ineos nur um den Gesamtsieg. Das Duell mit Jumbo-Visma wirft nun eine wichtige Frage auf – die Antwort liegt weit oben in den Bergen.
Das Weiße Trikot, früher für Jungprofis noch das höchste Ziel bei der Tour de France, ist heute bestenfalls ein Souvenir. Das beweist die Generation des Vorjahressiegers Egan Bernal. Doch Zweifel sind angebracht.
Eddy Merckx erlebte einst in Orcières-Merlette eine seiner schlimmsten Niederlagen. Derartige Probleme hat Emanuel Buchmann auf der vierten Etappe nicht. Zusammen mit den Favoriten klettert der Deutsche ins Ziel, in Gelb bleibt ein Franzose.
Der australische Radprofi Caleb Ewan gewinnt die dritte Etappe der 107. Tour de France im Massensprint. Pechvogel des Tages ist der Mann im virtuellen Punkte-Trikot.
Kolumbien liegt Titelverteidiger und Nationalheld Bernal zu Füßen. Der Slowene Roglic und der Franzose Pinot dürften seine ersten Verfolger sein. Wer hat die besten Chancen, das Rennen in Frankreich zu machen?
Der Favoritenkreis für die Tour de France war in diesem Jahr besonders groß. Doch nach schweren Stürzen kämpfen viele Fahrer mit Verletzungen. Auch für den deutschen Hoffnungsträger Emanuel Buchmann wird es ein Wettlauf gegen die Zeit.
In den Trikots von Sky und Ineos wurde Chris Froome zur prägenden Figur des Radsports. Nun entscheiden sich Team und Profi für einen klaren Schnitt. Bevor das neue Abenteuer beginnt, will sich der Brite noch einen Traum erfüllen.
Der britische Rad-Profi Christopher Froome will zurück in die oberste Weltspitze. Dafür würde er wohl auch nicht vor einem Teamwechsel zurückschrecken. Hinter den Kulissen gibt es Ärger.
Ineos-Manager Brailsford geht auf Distanz zur Tour – und plädiert für ein neues Geschäftsmodell im Radsport. Seinem Topfahrer Chris Froome kommt die Zwangspause derweil entgegen.
Im vergangenen Jahr verletzte sich der Radprofi Chris Froome schwer. Zwischenzeitlich musste der Brite sogar auf die Intensivstation. Nun gibt er Auskunft zu seinem derzeitigen Gesundheitszustand.
Nicolas Portal entwickelte aus einer tiefen Kenntnis der Topographie heraus Rennstrategien für Tour-de-France-Sieger. Der Sportliche Leiter des britischen Teams Ineos brachte drei Sieger der Rundfahrt hervor. Am Dienstag ist der Franzose im Alter von nur 40 Jahren gestorben.
Der Radrennstall Jumbo-Visma um Vuelta-Sieger Roglic wächst zum ernsthaften Rivalen für Ineos heran. Und bald steht dem Team eine noch viel größere Feuerkraft zur Verfügung.
Deutschland darf bei der Rad-WM auf die Dienste von Zeitfahrspezialist Tony Martin hoffen. Im Straßenrennen ruhen die Hoffnungen auf dem Oberurseler John Degenkolb und Pascal Ackermann.
Bei der Spanien-Rundfahrt sorgen zwei Slowenen für Furore: Primoz Roglic und der erst 20 Jahre alte Tadej Pagacar, dem die Karriere eines Tour-Siegers zugetraut wird. Der Aufstieg Sloweniens zur Radfahrer-Nation hat Gründe.
Geraint Thomas war einer der internationalen Topstars im Hauptfeld der Deutschland-Tour. Der Brite über den Wendepunkt in seiner Karriere, Diäten und Doping im Hochleistungssport.
Buchmann, Sagan, Ackermann: Bora-hansgrohe hat ein Luxusproblem – und muss im Hinblick auf die Tour Prioritäten setzen. Die Tendenz von Teamchef Denk geht zu einem deutschen Star.
Bis zur 19. Etappe fuhr Thibaut Pinot um den Sieg bei der Tour de France mit, dann stoppt eine Muskelverletzung den Franzosen – und zerstört seine Träume: Ein Video gibt einen Einblick in die Gefühlswelt eines Gestrandeten.
Die Tour 2019 war die spannendste und interessanteste seit vielen Jahren. Dass die Ineos-Konkurrenz endlich Mut und Selbstvertrauen gefunden hat, ist die beste Nachricht nach drei Wochen Radsport. So kann es weitergehen.
Sein Sieg bei der Tour der France zeigt: Egan Bernal, gerade 22 Jahre alt, ist der derzeit beeindruckendste Rennfahrer der Welt. Und dem Kolumbianer schlagen im Peloton keine Zweifel entgegen.