Entspannt in die dritte Karriere
Der Rapphengst Totilas hat die Verletzungsserie überwunden und kehrt mit Dressur-Reiter Rath in der Provinz zurück ins Viereck. Viele Fragen bleiben aber offen.
Der Rapphengst Totilas hat die Verletzungsserie überwunden und kehrt mit Dressur-Reiter Rath in der Provinz zurück ins Viereck. Viele Fragen bleiben aber offen.
Totilas kehrt ins Dressurviereck zurück: In aller Stille gibt Reiter Matthias Rath mit dem 14 Jahre alten Hengst ein Comeback. Sein Vater spricht über den Machtkampf zwischen Mensch und Tier.
Totilas, das teuerste Dressurpferd der Welt, und sein Reiter Matthias Rath geben am Donnerstag nach zwei Jahren Pause bei einem Turnier in Belgien ihr Comeback.
Totilas galt einst als Wunderhengst im Dressursport. Dann verletzte er sich und taugte nur noch als Deckhengst. Nun riskieren seine Besitzer Ann-Kathrin Linsenhoff und Paul Schockemöhle alles für den Erfolg.
Abstieg oder nur ein gewöhnlicher Vorgang? Das Millionenpferd Totilas und sein Dressurreiter Matthias Rath sind vorläufig aus sämtlichen deutschen Kadern
Es ist still um Totilas geworden. Nach der Formel „Mehr Sport, weniger Sperma“ soll der Hengst wieder im Dressurviereck zu Erfolgen reiten. Was momentan stattfindet, ist die Volte von Pferdekennern, die sich vermanagt haben. Die Frage bleibt, ob die Rezeptur anschlägt.
An Kathrin Linsenhoff ist als Dressurreiterin weltbekannt geworden. Und sie setzt sich für das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen „Unicef“ ein.
Verletzungen, Ausfälle, eine fragwürdige Trainingspraxis - und nun ist auch noch Reiter Rath erkrankt: Der geplante Hype um Totilas war nur ein Strohfeuer. Das Goldprojekt ist gescheitert.
Die olympischen Entscheidungen gehen in London ohne Matthias Rath und seinen „Wunderhengst“ Totilas über das Dressurgeviert. Ein Start bei den Spielen wäre für den am Pfeiffer’schen Drüsenfieber erkrankten Rath zu riskant.
Sagan zum Zweiten. Matthias Rath muss Freitag aufs Pferd. Jeneba Tarmoh verzichtet zu Gunsten von Allyson Felix. Russland sperrt gedopte Leichtathletinnen. Sport kompakt am Dienstag.
Die Tränen fließen schon vor Ende ihres Grand Prix Special: Bei der deutschen Meisterschaft in Balve besiegen Helen Langehanenberg und Damon Hill Matthias Rath und Totilas.
Matthias Rath holt mit Totilas bei der Einlaufprüfung zur DM die Bestnote. In Balve reitet er seinen Hengst wiederholt im umstrittenen Stil der Hyperflexion. Doch die Aussicht auf olympisches Gold stimmt die Kritiker der Rollkur milde.
Noch vor zwei Jahren wehrte sich Totilas-Reiter Matthias Rath gegen die demütigende „Rollkur“. Nun gibt er sich dem ungeschriebenen olympischen Motto hin: Erfolg kommt vor Haltung.
Vor zwei Jahren waren Dressurreiter Rath und seine Familie noch harsche Kritiker der totalen Unterwerfung im Pferdetraining. Jetzt glauben sie, dass Totilas nicht anders funktioniere.
Glanz im Viereck, Bedenkliches auf dem Abreiteplatz - der Dressurreiter zeigt harte Hand und wird als Doppelsieger umjubelt. Britin Charlotte Dujardin mit Special-Weltrekord.
Viel Aufregung hatte es zu Saisonbeginn um den „Wunderhengst“ Totilas gegeben. Das Pferd war nicht fit, Experten bezweifelten, ob der Hengst zu alter Form zurückfinden würde. Doch der Siegertyp ist wieder da: In Hagen reitet Matthias Rath mit Totilas auf Platz eins.
Ist Totilas, der Wundertänzer, mit zwölf Jahren schon verbraucht? Ist er Opfer des Spitzensports, der Spektakel über Gesundheit stellt? Aufwühlende Fragen, zu denen Major a.D. Paul Stecken, unbestechlicher Doyen der deutschen Reiterei, klare Ansichten hat.
Unfit und widersetzlich: Der Zustand von Totilas versetzt die Szene in Aufregung. Reiter Rath ist in der Kritik, Mitbesitzer Schockemöhle entgehen Einnahmen und die Anwerbung des niederländischen Dressur-Gurus Janssen löst Protest aus.
Totilas will nach London: Vor dem Weg zu den Olympischen Spielen liegt aber erst einmal eine weitere Zwangspause im Stall zu Kronberg. Eine leichte Verletzung im Vorderbein verhindert einen Start in Florida.
Dass Vergleiche und Sportler mehr gemein haben als angenommen, kann schon erahnen, wer weiß, dass beide häufig hinken. Aber nehmen wir nur mal Matthias Alexander Rath und Sebastian Vettel, schon sehen wir, wie eng zum Beispiel Dressurreiten und Formel 1 zusammenhängen.
FRAGE: Sie haben bei den Europameisterschaften in Rotterdam Silber mit der Mannschaft, aber keine Einzelmedaille gewonnen. Müssen Sie Totilas jetzt abgeben?ANTWORT: Unsinn. Das wird hundertprozentig nicht passieren.
Ist Matthias Alexander Rath der falsche Reiter für Totilas? Rath hat zwar das teuerste und am meisten vergötterte Dressurpferd der Welt unter sich, aber ihm fehlt es an Zeit und Ruhe.
Totilas-Tristesse statt Totilas-Triumph: Das vermeintliche Zauberpferd lehnt sich bei der EM gegen seinen Reiter auf - und zeigt Matthias Alexander Rath die Grenzen. Deutschland kann seine einstige Vormachtstellung nicht zurückholen.
ROTTERDAM. Klüger, aber nicht unbedingt glücklicher kehren die deutschen Dressurreiter von den Europameisterschaften in Rotterdam heim. Die Erkenntnis aus fünf aufreibenden Tagen: Das "Projekt Wunderhengst" mit dem aufsehenerregenden ...
Rotterdam. Den Kampf der Wunderhengste hat ein Wallach gewonnen: Die Niederländerin Adelinde Cornelissen hat mit dem vierzehnjährigen niederländischen Fuchs Parzival ihren Europameistertitel im klassischen Grand Prix Special erfolgreich verteidigt.
Matthias Rath und Totilas enttäuschen bei der Dressur-EM weiter. Im Grand Prix Special bleibt nur Platz vier. Die Niederländerin Cornelissen gewinnt in Rotterdam vor den Briten Hester und Bechtolsheimer. Carl Hester wird nach Olympia Kasse machen.
Zwei Debütanten zerstören den Totilas-Effekt. Die deutschen Dressurreiter hatten nie eine Chance, den Mannschaftstitel zu gewinnen. Trotz des Pferdes, von dem goldene Wunder erwartet werden.
Die Dressur-EM erlebt schon am zweiten Tag einen nie dagewesenen Superlativ - doch nicht Totilas mit seinem deutschen Reiter Rath ist das Wundertier im Carree. Dem Briten Carl Hester gelingt mit Uthopia ein Manifest der Gelassenheit.
ROTTERDAM. Als Matthias Alexander Rath mit Totilas in die Arena von Rotterdam einritt, war das Gold schon weg. Zu stark waren die Briten im Grand Prix gewesen, allen voran Carl Hester mit Uthopia, zu fehlerhaft die Auftritte der anderen Deutschen.
Eine junge Engländerin dreht nicht nur den enttäuschenden deutschen Dressurreitern eine lange Nase. Das Titelrennen scheint schon vor dem Start von Totilas gelaufen zu sein.
ROTTERDAM. Angeblich haben es alle kommen sehen: dass bei den Europameisterschaften der Dressurreiter in Rotterdam eine junge Engländerin auftauchen und dem Establishment eine lange Nase drehen würde; dass sie mit ihrem braunen Wallach ...