Spiele in Rio de Janeiro : So schmutzig ist das Erbe von Olympia 2016

WM und Olympia sollten für Brasilien und Rio de Janeiro die Eintrittskarte zur politischen und urbanen Weltspitze werden. Sie waren aber vor allem eines: ein gewaltiges Missverständnis – mit Folgen.
Das Gittertor ist nicht verschlossen, das kleine Wachhäuschen daneben verwaist. Dafür kreisen über dem Olympiapark im Ortsteil Barra da Tijuca ein paar hungrige Greifvögel. Aus der Luft haben sie den besten Überblick, wo auf dem riesigen Areal noch etwas zu holen ist. Blühende Landschaften hatten sie Rio de Janeiro damals versprochen, an dem Tag, an dem die Stadt am Zuckerhut endlich neue Hoffnung schöpfte, herauszukommen aus dem scheinbar ewigen Kreislauf der Armut und der Perspektivlosigkeit.





