Handball-Bundesliga : Auf Kosten der Knochen

30 Spiele in drei Monaten: Die Debatte um die hohen Belastungen im Handball nimmt kein Ende. Hamburgs Trainer Martin Schwalb rief seine Spieler bereits zum Verzicht auf die Weltmeisterschaft auf.
Sie haben begonnen, die Wochen, in denen die Handballprofis der deutschen Spitzenklubs mehr Zeit in Bus, Bahn und Flugzeug verbringen als zu Hause bei ihren Familien. Mit dem Start in die Champions League am Wochenende startete die bekannte Hatz durch den Terminplan - bis Weihnachten alle drei Tage eine Partie. Manchmal auch jeden zweiten Tag: Das trifft auf den Meisterschaftsvierten HSV Hamburg zu, der in der Bundesliga am Dienstag in Gummersbach gewann und am Donnerstagabend in der Meisterklasse gegen Moskau spielte. Auch die SG Flensburg kommt viel rum: am Mittwoch in Wetzlar, am Sonntag in Belgrad, dann, zwei Tage später, am Dienstag, nach Mannheim zu den Rhein-Neckar Löwen - eine schöne Zeit für Spieler, die nicht gern trainieren. Weil Anfang November auch noch Qualifikationsspiele zur Europameisterschaft 2014 in Dänemark anstehen, haben Profis der Spitzenklubs bis zum Jahresende bis zu 30 Partien vor der Brust.





