Neuer DFB-Präsident : Warnung vor der Mikro-Opposition
Reinhard Grindel ist neuer Präsident des DFB – und verkündet einen Neuaufbau, den es so nicht geben wird. Aber ein offenes Zerwürfnis mit der Liga wohl auch nicht.
So viele Versprechungen, so viel emotionale Symbolik. Dazu die alten Idole Uwe Seeler und Horst Eckel als Gäste beim Außerordentlichen Bundestag. Und vor allem: die gebetsmühlenartigen Beschwörung der Einheit zwischen Amateuren und Profis. Das war der Rahmen, in dem der neue Präsident Reinhard Grindel den Neuaufbau des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) angekündigt hat. „Dafür brauchen wir nicht nur eine schöne Architektur und eine moderne Fassade“, sagte Grindel nach seiner Wahl am Freitag in Frankfurt. Es gab vier Stimmen unter den 255 Delegierten gegen ihn – sie kamen von Ligavertretern.





