Gipfel des deutschen Fußballs :
Wie ein Staatsbesuch in schweren Zeiten

Lesezeit:
Gesporächsbedarf gibt es nicht nur beim Gipfeltreffen: Bundestrainer Joachim Löw.
Gesporächsbedarf gibt es nicht nur beim Gipfeltreffen: Bundestrainer Joachim Löw.dpa

Die Spitzen des deutschen Fußballs diskutieren die Lage nach der WM und zeigen danach demonstrative Geschlossenheit. Doch nur wenig später steht DFB-Präsident Grindel schon wieder in der Kritik.

Das Schlussbild hatte etwas von Staatsbesuch in schweren Zeiten. Die Hände beinahe auf Kanzlerinnenart gefaltet und mit ernsten Mienen standen Reinhard Rauball und Reinhard Grindel vor der Zentrale der Deutschen Fußball Liga (DFL). Gemeinsam waren sie am Dienstagnachmittag vor die Tür getreten, um ein Kommuniqué abzugeben über das, was sich in den drei Stunden zuvor im Bürobau im Frankfurter Westend zugetragen hatte. Dort war es zwar nicht um eine Staatskrise gegangen, aber eben doch um nicht weniger als die Zukunft des deutschen Fußballs, der bei der WM in Russland weit mehr als nur eine Formkrise offenbart hatte. Das, soviel sei vorweggenommen, konzedierten auch die höchsten Verantwortlichen von DFL und Deutschem Fußball-Bund (DFB), Rauball und Grindel. Beiden war zuallererst daran gelegen, nach außen ein Bild der Geschlossenheit zu demonstrieren, das sich in Grindels Aussage spiegelte, wonach beide Organisationen des deutschen Fußballs „noch nie so eng zusammen“ gewesen seien.

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.
Empfehlungen
Viel Rauch um Sergio Pérez: der Mexikaner bleibt beim US-Team Cadillac
Formel 1:
Cadillac setzt weiter auf Pérez

Rechtzeitig vor seinem Heimrennen in Mexiko verlängert Sergio Pérez seinen Vertrag bei Cadillac. Noch wartet das US-Team auf seine ersten Punkte in der Formel 1.

Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Lehrer (m/w/d)
AcadeMedia Education GmbH
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Pflegepädagoge / Lehrkraft (m/w/d) für die Pflegeschule
DRK Landesverband Schleswig-Holstein e.V.
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt