Frauenfußball :
Ein Finale wider den Trend

Von
Steffen Schneider
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Viel Grund zum Jubeln gab es für den FFC Frankfurt in dieser Saison nicht - am Donnerstag aber könnte doch noch der große Triumph gelingen
Viel Grund zum Jubeln gab es für den FFC Frankfurt in dieser Saison nicht - am Donnerstag aber könnte doch noch der große Triumph gelingenWonge Bergmann

Im Finale der Champions League trifft der FFC Frankfurt am Donnerstag (18.00 Uhr) auf Lyon. In diesem Duell in München geht es um mehr als einen Pokal: Ist die deutsche Führungsrolle im Frauenfußball in Gefahr?

Über mangelnde Prominenz unter seinen Zuschauern kann sich der 1. FFC Frankfurt nicht beklagen. Regelmäßig sitzen die großen Namen des deutschen Frauenfußballs auf der Tribüne. Steffi Jones, Direktorin des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Nationaltrainerin Silvia Neid, FFC-Legende Birgit Prinz; auch der dem Frauenfußball schon immer wohlgesinnte ehemalige DFB-Präsident Theo Zwanziger ist ein gern gesehener Gast im Frankfurter Stadion am Brentanobad. Jeder von ihnen wird vom Stadionsprecher unter großem Applaus präsentiert. Mit einer Ausnahme: Fällt der Name der Nationaltrainerin, gibt es ein Pfeifkonzert.

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