Bayern gegen Dortmund : Das große Stürmerfinale

Das Pokal-Endspiel ist ein Treffen der besten Offensivspieler: Der BVB setzt auf Aubameyang und Mchitarjan, die Bayern vertrauen Müller und Lewandowski. Die Statistiken sind erstaunlich.
„Die Dortmunder“, sagte Thomas Müller nach dem Empfang der Meisterschale vor einer Woche, „wissen gar nicht, wie nervig sie waren.“ Nun wissen sie es. Und werden sich anstrengen, es noch einmal zu sein, an diesem Samstag (20 Uhr / Live bei ARD, Sky und im DFB-Pokal-Ticker auf FAZ.NET) in Berlin. Es ist Müllers fünftes Pokalendspiel mit den Bayern, sein drittes gegen die Dortmunder – nach der 2:5-Niederlage 2012 und dem 2:0-Sieg 2014. Der letzten Finalbegegnung vor zwei Jahren verdankt er seinen privaten Berlin-Höhepunkt – als er, von Krämpfen geplagt, nicht mehr ausgewechselt werden konnte und den meuternden Muskeln seiner dünnen Beine in der 123. Minute einen letzten Spurt abtrotzte. Er umkurvte Torwart Roman Weidenfeller, schoss das 2:0 und legte sich nieder. „Lustig und emotional zugleich“ nennt er diesen Moment.





