1. FC Kaiserslautern : Ein teuflischer Plan auf Kosten der Steuerzahler

Die Stadt Kaiserslautern will den maroden FCK retten und dafür Steuern erhöhen. Hinter der bizarren Idee steht ein einzigartiges Versagen.
Die bizarre Existenzkrise des Fußball-Zweitligaklubs 1. FC Kaiserslautern entwickelt sich abermals zum Politikum. Betroffen könnte jetzt auch die rheinland-pfälzische Landesregierung von SPD-Ministerpräsidentin Malu Dreyer sein. Es geht um die in der Ära des einstigen Landesvaters Kurt Beck (SPD) entstandene Abhängigkeit des Vereins vom Steuerzahler. An diesem Montag will sich der Kaiserslauterer Stadtrat mit der Frage beschäftigen, ob wieder Steuer-Millionen zur Senkung der Stadionmiete herhalten müssen, um dem traditionsreichen Fritz-Walter-Klub die Ligalizenz zu sichern. Es ist ein Novum, dass zur Unterstützung eines deutschen Profifußballvereins sogar eine Steuererhöhung in Rede steht. Um die prekäre finanzielle Lage zu entschärfen, fordert die Kaiserslauterer CDU das Land auf, sich an der städtischen Stadiongesellschaft zu beteiligen.
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