Neue Nachfrage seit Corona : Die letzten Pelzhändler

Einst war Frankfurt eine Hochburg des Pelzhandels. Heute pflegen nur noch eine Hand voll Geschäfte das Handwerk. Die Arbeit derer, die übrig geblieben sind, bleibt gefragt.
Pelze am Dornbusch: Die Neonröhrenschrift, die auf das Pelzatelier von Anita und Ernst Schwarz hinweist, könnte fast schon unter Denkmalschutz stehen. Vor 51 Jahren, als die Eltern von Anita Schwarz das Geschäft an der Eschersheimer Landstraße gründeten, waren solch leuchtende Reklamebuchstaben freilich der neueste Schrei. Auch Pelze lagen damals schwer im Trend. Ein Mann, der als erfolgreich gelten wollte, legte zu jener Zeit gern der Gattin einen Persianer- oder Nerzmantel unter den Weihnachtsbaum.
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