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Kampf gegen Fahrverbote : Nur noch besonders saubere Busse in der Innenstadt

Höchster Standard: Die neuen Gelenkbusse der städtischen Busgesellschaft ICB erfüllen die Euro-6-Norm. Bild: Michael Kretzer

Um Fahrverbote zu verhindern, erfüllt Frankfurt richterliche Forderungen. Im Sommer sollen drei Wasserstoffbusse getestet werden. Außerdem müssen Autofahrer bald in weiteren Stadtteilen Geld bezahlen, wenn sie parken wollen.

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          Innerhalb des Alleenrings fahren künftig im Linienverkehr nur noch Busse der Schadstoffklasse Euro 6, dem derzeit höchsten Standard für Verbrennungsmotoren. Möglich wird dies durch den Kauf von neun neuen Gelenkbussen durch die städtische Busgesellschaft ICB. Damit übererfülle die Stadt Frankfurt sogar die Auflage des Verwaltungsgerichts Wiesbaden, das den Einsatz auch von nachgerüsteten Bussen in der Innenstadt erlaubt habe, sagte Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD).

          Hans Riebsamen

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Von den knapp 400 Linienbussen in Frankfurt erfüllt nach Angaben Oesterlings mittlerweile etwa ein Drittel die Euro-6-Norm. Die städtische Verkehrsgesellschaft Traffiq verlange bei der Neuausschreibung eines Bus-Bündels von den Bewerbern immer den Einsatz von Bussen der modernsten Schadstoffklasse. Auf diese Weise werde der Anteil der besonders sauberen Busse mit jeder Neuvergabe eines Bündels höher. Die städtische ICB wird nach Angaben ihres Geschäftsführers Alois Rautschka unabhängig davon in den nächsten Monaten 17 weitere Euro-6-Gelenkbusse bestellen.

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