Rekordpreise für Weine : Ein 2015er Kabinett für 179 Euro

Bei einer Versteigerung werden für Rieslinge aus jüngerer Vergangenheit Rekorde erzielt. In der aktuellen Lese spielt das Wetter Winzern mit frühen Sorten in die Hände.
Das Deutsche Weininstitut rechnet für dieses Jahr mit fünf Prozent weniger Wein als 2015. Wegen des feuchten Frühsommers und der damit verbundenen Entwicklung des Pilzes Falscher Mehltau sei mit geringeren Erträgen als im Vorjahr zu rechnen, heißt es aus dem Institut in Bodenheim. Allerdings gebe es große Unterschiede zwischen einzelnen Betrieben und Regionen. Im kleinen Weinanbaugebiet Nahe betrügen die Ernteeinbußen bis zu 20 Prozent. An der Mosel sei mit einem Minus von zehn Prozent zu rechnen und in Rheinhessen, dem größten deutschen Anbaugebiet, mit einem von acht Prozent.




