Nach Ärger in der SPD :
Wählergruppe siegt in Raunheim

Von
Hans Dieter Erlenbach
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Der Weg zum Rathaus: In Raunheim ist die SPD nicht mehr die bestimmende Stadt.
Der Weg zum Rathaus: In Raunheim ist die SPD nicht mehr die bestimmende Stadt.dpa

In Raunheim hat die SPD bei der Wahl rund 20 Prozentpunkte verloren. Der Streit um Provisionszahlungen an einen Amtsleiter hat ihr geschadet. Nun wird eine Wählergruppe die Stadtpolitik bestimmen.

Raunheims Bürgermeister David Rendel (SPD) hat in den vergangenen Monaten immer wieder für Negativschlagzeilen in regionalen und überregionalen Medien gesorgt. Dabei ging es vor allem um hohe Provisionszahlungen an einen Amtsleiter für den Verkauf von Gewerbegrundstücken. Rendel ist nicht nur Bürgermeister, sondern auch SPD-Vorsitzender und stand als Spitzenkandidat auf dem ersten Platz der SPD-Kommunalliste. Ob die Partei, die bei der letzten Kommunalwahl noch bei rund 48 Prozent der Stimmen lag und jetzt auf 28 Prozent gefallen ist, für das Verhalten ihres Spitzenkandidaten die Quittung bekam, will sie nun analysieren.

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