Reaktion auf Hitzesommer :
Hessen fördert Klimaanlagen in Kitas und Pflegeheimen

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Bisher die Ausnahme: Die wenigsten Kitas und Pflegeheime verfügen derzeit über eine Klimaanlage.
Bisher die Ausnahme: Die wenigsten Kitas und Pflegeheime verfügen derzeit über eine Klimaanlage.dpa

Das neue Förderprogramm „Hitzehilfe für Hessen“ soll Kitas und Pflegeeinrichtungen bei der Anschaffung von Klimaanlagen unterstützen. Es stehen rund zehn Millionen Euro bereit.

Für den besseren Hitzeschutz besonders gefährdeter Menschen stellt Hessen rund zehn Millionen Euro zur Anschaffung von Klimaanlagen in Pflegeeinrichtungen und Kindertagesstätten bereit. Das neue Förderprogramm „Hitzehilfe für Hessen“ sei für die kommenden drei Jahre angelegt und solle die Anschaffung mobiler und teilstationärer Anlagen unterstützen, kündigte Umweltminister Ingmar Jung (CDU) im Landtag an.

„Hitzewellen wie in diesem Sommer müssen wir künftig häufiger erwarten“, sagte Jung. „Die besonders hohen Temperaturen haben vor allem diejenigen getroffen, die sich selbst am wenigsten schützen können, nämlich ältere und pflegebedürftige Menschen sowie kleine Kinder.“

Pro Standort ist eine Förderung von bis zu 5000 Euro vorgesehen, wie das Umweltministerium erläuterte. Damit könnten in Kitas und Pflegeeinrichtungen flexibel Kälteinseln geschaffen werden. Von der Unterstützung profitierten nicht nur Pflegebedürftige und Kinder, sondern auch die Menschen, die sie betreuten.

Die Grünen-Abgeordnete Martina Feldmayer kritisierte, Hessen sei schlecht auf die Hitzewellen der zurückliegenden Wochen vorbereitet gewesen. Krankenhäuser, Betreuungs- und Bildungseinrichtungen bräuchten nun kurzfristig kühle Räume mit Klimaanlagen, am besten in Kombination mit Photovoltaik.

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