Mainzer Baustellen :
Handel braucht Hilfe

Markus Schug
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Dauerbaustellen: Wenn in der Innenstadt größere Umgestaltungen anstehen, leiden oft viele darunter: Anwohner, Kunden und Gewerbetreibende.
Dauerbaustellen: Wenn in der Innenstadt größere Umgestaltungen anstehen, leiden oft viele darunter: Anwohner, Kunden und Gewerbetreibende.Michael Braunschädel

Es ist nicht wahr, dass jeder sich drehende Kran in Mainz als Symbol des Fortschritts beklatscht würde. Baustellen sind lästig und leider oft schlecht gemanagt.

Selbst wenn das Mainzer Gutenberg-Museum eines fernen Tages umgestaltet sein wird, was aller Voraussicht nach nicht vor 2032 der Fall sein dürfte, gehen die Bauarbeiten in der Innenstadt wohl noch lange weiter. Schließlich soll auch das einstige Hertie-Karstadt-Kaufhaus an der Ludwigsstraße durch einen modernen Einkaufstempel ersetzt werden, wovon man allerdings schon länger nichts mehr gehört hat. Außerdem wünscht sich der Stadtrat, dass mitten auf der kurz „Lu“ genannten Mainzer Prachtstraße Gleise für den weiteren Netzausbau der Straßenbahn verlegt werden. Doch wer daran denkt, wie lange es gedauert hat, die Schienen auf der nicht einmal 500 Meter langen Strecke zwischen Münsterplatz und Bahnhof West zu montieren, mehr als zwei Jahre, wird diesem ehrgeizigen Nahverkehrsprojekt eher mit Grausen entgegensehen.

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