Paganini in Frankfurt :
Teufelsgeiger mit Familienanschluss

Lesezeit:
Superstar: Nicolò Paganini bringt den Saal zum Toben - im Film „Der Teufelsgeiger“ verkörpert von David Garrett.
Superstar: Nicolò Paganini bringt den Saal zum Toben - im Film „Der Teufelsgeiger“ verkörpert von David Garrett.dpa

Nicolò Paganini gab in Frankfurt nicht nur ein gutes Dutzend Konzerte. Der skandalumwitterte Superstar wohnte auch einige Zeit in der Stadt.

Über Nicolò Paganini sind damals die irrsten Geschichten im Umlauf gewesen. Der Teufelsgeiger, so wurde geraunt, habe einen Pakt mit dem Satan abgeschlossen. Er habe zudem seine Geliebte ermordet und aus ihren Därmen die Saiten seiner Violine geformt. Im Gefängnis habe der Mann aus Genua, weil alle anderen Saiten gerissen gewesen seien und es keinen Ersatz gegeben habe, sein berühmtes Spiel auf der G-Saite erfunden. Die Faszination, die von Paganini ausgeht, ist geblieben. Einer seiner Nachfolger, der Geigenstar David Garrett, schlüpfte jüngst für den Film „Der Teufelsgeiger“ in die Rolle des italienischen Genies. Und nun gibt am Sonntag um 11 Uhr und Montag um 20 Uhr der österreichische Geigenvirtuose Benjamin Schmid in der Alten Oper ein Paganini-Konzert, wie es einst das Frankfurter Publikum so oder so ähnlich mehrmals erleben durfte.

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.
Empfehlungen
Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt