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Virtueller Zug : Mit dem Simulator durch Frankfurt fahren

Reale Probleme in einer virtuellen Welt: Proband übt am Simulator der VGF. Bild: Wolfgang Eilmes

Der belebte Frankfurter Verkehr stellt die Tram- und U-Bahn-Fahrer vor großen Herausfroderungen. Auf einem Simulator soll die Fahrt geprobt werden. Laien bauen einen Unfall nach dem anderen.

          An der Gallusanlage kracht es. Von rechts kommt ein gelber Mercedes angefahren, der Straßenbahnfahrer kann nicht mehr rechtzeitig bremsen und rammt das Auto von der Seite. Verletzte gibt es keine, auch der Schaden liegt bei null. Denn dieser Unfall hat sich nur virtuell abgespielt, auf einem Fahrsimulator im Straßenbahn- und Stadtbahn-Ausbildungszentrum der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) auf dem Betriebshof Gutleut an der Mannheimer Straße.

          Hans Riebsamen

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Fünf solcher Simulatoren hat die VGF, an ihnen üben angehende Straßenbahn- und U-Bahn-Fahrer, ihren Zug sicher durch das Frankfurter Straßengewirr oder die Tunnel zu lenken. Wer als Laie zum ersten Mal in einem solchen Simulator sitzt, merkt sofort, dass das Fahren einer Tram in einer so belebten Metropole wie Frankfurt hohe Anforderungen stellt. Denn man muss aufpassen wie ein Luchs, um ja kein Signal zu übersehen, rechtzeitig zu bremsen oder eine Haltestelle punktgenau anzufahren.

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          Neue Wagen für die U-Bahn-Züge

          Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) kauft 22 Mittelteile für ihre U-Bahn-Flotte beim Fahrzeughersteller Bombardier. Die entsprechenden Verträge wurden vor einer Woche auf der Fachmesse Innotrans in Berlin unterzeichnet. Bei den bestellten Fahrzeugen handelt es sich um 25 Meter lange Wagen, die keine Fahrerstände haben und mit Hilfe einer Kurzkupplung zwischen bestehende U-Bahn-Wagen des modernen Typs U5 eingefügt werden können.

          So entstehen wahlweise 75 oder 100 Meter lange Züge. Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) wies darauf hin, dass die Frankfurter Bevölkerung und damit auch die Zahl der Fahrgäste wachse. Mit dem Kauf von 22 Mittelteilen erweitere man die Kapazität der U-Bahn und schaffe die Voraussetzung, das zu erwartende zusätzliche Passagieraufkommen zu bewältigen.

          Die ersten Mittelteile sollen im März 2020 nach Frankfurt kommen, der Abschluss der Lieferung ist für Frühjahr 2021 vorgesehen. Wie viel die Bahnen kosten, wollte die VGF nicht mitteilen, man habe mit Bombardier Vertraulichkeit vereinbart, hieß es. Es dürfte sich aber um einen zweistelligen Millionenbetrag im mittleren Bereich handeln. Durch den Verzicht auf eine Ausschreibung hat die VGF laut Oesterling ein Jahr gespart. Laut VGF-Geschäftsführer Michael Rüffer kann die Verkehrsgesellschaft die Kapazität ihrer Züge bald wesentlich erhöhen. (rieb.)