Ausstellung in Michelstadt : Spiel mit Farbe und Raum
Bettina Bürkle schafft Räume aus Farbe und Licht, Lars Strandh sucht nach inneren Bildern: Zusammen ein kontrastreiches Gespann in der Galerie Kautsch.
Wenn man es nicht besser wüsste, man möchte Bettina Bürkle eine Malerin nennen. Schließlich spielen farbige, je nach Standpunkt sich immer neu und anders darstellende Kompositionen eine Hauptrolle in ihrem Werk. Die 1961 geborene Künstlerin ist bekannt geworden mit ihren in vitrinenartigen Kästen auf drei, vier Ebenen hintereinander installierten farbigen Acrylglasscheiben, die sich wie Glastüren überlagern und arrangieren lassen. Dass freilich der konkrete Raum, dass Architektur und Fragen nach Dichte und Transluzenz, nach Tiefe und Perspektive eine vergleichbar zentrale Rolle spielen, mochte man angesichts der wohltemperierten Farbakkorde schon einmal übersehen.
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