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Aus für den Beach-Club? : Große Pläne am „Nidda-Strand“

Hoffen auf ein Einsehen im Römer: Strandbar-Inhaber Holger Hauke (links) und Bürgerinitiativen-Sprecher Frank Rusko wollen den gastronomischen Betrieb am Georgshof erhalten. Bild: Sandra Schildwächter

Die Zukunft des Beach-Clubs „Nidda-Strand“ in Frankfurt-Nied ist ungewiss. Eine Bürgerinitiative setzt sich für den Erhalt des Lokals am Georgshof und die Einrichtung eines Lernbauernhofs ein.

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          Die Nidda fließt gut 300 Meter entfernt vom „Nidda-Strand“. Aber auch ohne das kühlende Nass vor den Füßen kommt in dem Beach-Club schnell Urlaubslaune auf. Dazu tragen bunte Sonnenschirme, Liegestühle und verschiedene Sitzkombinationen bei – vor allem aber der aufgeschüttete, feine Sand, auf dem sie stehen. Seit zwölf Jahren betreiben Georg Grimm und Holger Hauke in Nied die Strandbar, die eigentlich mitten im Grünen liegt, weil sie Teil des weitläufigen Georgshofs ist. Der Reiterhof erstreckt sich mit Feldern für den Futteranbau, mit seinen Stallungen und Betriebsgebäuden sowie einem großen Spielfeld des örtlichen Polo-Clubs am Nordrand des Stadtteils, genau dort, wo er an die Nidda grenzt.

          Bernd Günther
          Freier Autor in der Rhein-Main-Zeitung.

          Eigentlich ist die Strandbar auf dem Georgshof ein Fremdkörper. „Exotisch, aber beliebt“, sagt Grimm und fügt hinzu, der „Nidda-Strand“ sei natürlich kein Party-Club, sondern ein Ausflugslokal für Familien. Doch jetzt ist dessen Zukunft ungewiss: Ende 2019 wurde der Pachtvertrag für das 3500 Quadratmeter große Areal gekündigt. Nachdem der langjährige Eigentümer des Georgshofs, Ortslandwirt Georg Diehl, vor zwei Jahren gestorben war, hatten die Erben kein Interesse am Fortbestand des Pachtvertrages gezeigt. Die Kündigung sei vor Gericht bestätigt worden, sagen Grimm und Hauke. Aber sie seien in Berufung gegangen. Bis zum Entscheid in nächster Instanz bleibe die Strandbar zumindest vorerst geöffnet.

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