Tierischer Helfer : Hessens erster Handy-Spürhund

Bono ist zwei Jahre alt und hat eine spezielle Ausbildung. Der Schäferhund sucht in Gefängnissen nach Handys.
Bono wedelt aufgeregt mit dem Schwanz. Sein Hundeführer Florian Gimbel befiehlt „Such!“ – und der Belgische Schäferhund läuft durch die Gefängniszelle in der Justizvollzugsanstalt KasselI. Unter einem Spalt zwischen Boden und Kühlschrank wird er fündig: ein verstecktes Smartphone. Selbst eine kleine Sim-Karte, unter eine Tischkante geklemmt, kann er ausfindig machen. Bono ist Hessens erster Handyspürhund. Er entdeckt in Haftanstalten Mobiltelefone, die für Häftlinge verboten sind. „Der Einsatz der Hunde dient dazu, eine unkontrollierte Kommunikation von Inhaftierten mit der Außenwelt zu unterbinden“, sagt Hessens Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU), die sich gestern einen Eindruck von den Fähigkeiten des für 10.000 Euro ausgebildeten Tiers machte.





