Sossenheimer Wehr : Wo die Nidda wie die Isar über Steine rauscht

Seit einem halben Jahr wird das Sossenheimer Wehr naturnah umgebaut. Die Arbeiten sind weit fortgeschritten. Nach den Sommerferien soll alles fertig sein.
Wer den nördlichen Niddauferweg nutzt, kann trotz aller Sperrungen schon einen ersten Blick auf das neue Streichwehr werfen, das künftig den Wasserstand der Nidda in Höhe des Stadtteils Sossenheim reguliert. Der Verlauf des Wassers mutet dort schon wie der eines Gebirgsbachs an, erinnert zumindest an die in München inzwischen in weiten Teilen renaturierte Isar. Und das ist auch das Ziel der Stadt Frankfurt: die Nidda, dort wo es möglich ist, wieder so naturnah wie möglich fließen zu lassen. Deswegen ist vor zehn Jahren der Bonameser Altarm wieder an das Fließgewässer angeschlossen worden und außerdem als erste der sechs Frankfurter Stauanlagen das Höchster Wehr umgebaut und der Fluss an der Stelle renaturiert worden. Seit Anfang Juli vergangenen Jahres laufen die Arbeiten am Sossenheimer Wehr – 3,8 Kilometer von der Mündung der Nidda in den Main entfernt.
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