Radarkontrollen in Frankfurt : Mit Rotlicht gegen Temposünder

Nachts heißt es in Frankfurt derzeit: Achtung, Radarfalle! Seit einigen Wochen wird „Tempo 30“ auf vier Hauptstraßen kontrolliert.
Seit einer Woche wird geblitzt. Der Verkehrsversuch Tempo 30 auf vier Frankfurter Hauptstraßen ist in seine letzte Phase getreten. Schon seit dem 22. Juni gilt auf der Nibelungenallee, der Eschersheimer Landstraße, der Lange Straße und dem nördlichen Mainkai zwischen 22 und 6 Uhr eine Beschränkung der Geschwindigkeit auf 30 Kilometer in der Stunde.
Bis zum 6. Juni wurde die Einhaltung der Anordnung aber nicht überwacht. Seitdem aber stehen Nacht für Nacht Überwachungsfahrzeuge der Stadtpolizei am Straßenrand und messen mittels Radar die Geschwindigkeit.
Nicht jeder kommt dabei ungeschoren davon. Der Versuch soll zeigen, ob sich der Verkehrslärm mit der Einführung von Tempo 30 auf stark befahrenen Straßen durch Wohngebiete nennenswert reduziert. Von dem Ergebnis wird es abhängen, ob in Frankfurt auf einigen Hauptstraßen Tempo 30 dauerhaft gelten wird. Verkehrsdezernent Stefan Majer (Die Grünen) hat versprochen, sich nach dem Ergebnis des Versuchs zu richten.





