FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);NS-Zwangsarbeit :
Der Hölle von Monowitz entkommen

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Am IG-Farben-Haus: Der Wollheim-Gedenkpavillon
Am IG-Farben-Haus: Der Wollheim-GedenkpavillonMichael Hinz

Vor 70 Jahren erstritt der frühere Zwangsarbeiter Norbert Wollheim eine Entschädigung für die Qualen, die ihm in den IG-Farben-Werken zugefügt worden waren. Das Frankfurter Urteil war wegweisend.

Idyllisch. Anders kann einem der Park vor dem früheren IG-Farben-Gebäude, dem mächtigen Hauptbau der heutigen Goethe-Universität im Frankfurter Westend, an einem sonnigen Sommertag nicht erscheinen. Wären da nicht in einem kleinen Gehölz Schwarz-Weiß-Fotos von jungen Männern zu sehen, auf die in Rot Zahlenkombinationen aufgedruckt sind wie zum Beispiel 169926. Auch auf einer Art Pförtnerhäuschen am nördlichen Rande der Grünanlage ist so eine rätselhafte Zahlenreihe zu sehen: 107984. Im Innern dieses kleinen Pavillons findet man die Auflösung. Bei den Zahlenkombinationen handelt es sich um Nummern von Häftlingen aus dem KZ Auschwitz-Monowitz, die ihnen dort auf den Arm tätowiert worden waren.

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