Zurückhaltung beim Neubau : 3800 Wohnungen unter Vorbehalt

Die Frankfurt Wohnungsbaugesellschaft ABG Holding steigert in schwierigen Zeiten ihren Gewinn. Sie könnte in neue Wohnungen investieren, doch das lohnt sich derzeit nicht.
Die Pipeline mit neuen Projekten ist gut gefüllt, das Unternehmen steht wirtschaftlich gut da. Eigentlich sind die Voraussetzungen für den Bau dringend benötigten Wohnraums bei der städtischen ABG Holding bestens. 3800 Wohnungen könnten in den nächsten fünf Jahren entstehen, etwa auf dem Lurgi-Areal in Heddernheim oder am Römerhof in Bockenheim. Doch die Projekte liegen auf Eis. Baukosten, Zinsen und fehlende staatliche Förderung würden Monatsmieten von bis zu 20 Euro pro Quadratmeter erforderlich machen. Doch das widerspricht dem Auftrag der ABG, Wohnraum für breite Schichten der Bevölkerung bereitzustellen.


